
USA: »New York Times« verklagt das Pentagon erneut wegen Medienrichtlinien
Pressefreiheit in den USA »New York Times« verklagt das Pentagon erneut wegen Medienrichtlinien Im US-Verteidigungsministerium gilt seit einigen Monaten eine strikte Begleitpflicht für Medienschaffende. Die »New York...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Pressefreiheit in den USA »New York Times« verklagt das Pentagon erneut wegen Medienrichtlinien Im US-Verteidigungsministerium gilt seit einigen Monaten eine strikte Begleitpflicht für Medienschaffende. Die »New York Times« sieht darin einen Angriff auf die Pressefreiheit. 48 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Gebäude der »New York Times« in Manhattan Foto: NurPhoto / Getty Images aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die US-Zeitung »New York Times« hat das Pentagon erneut wegen Zugangsbeschränkungen für Medienschaffende verklagt.
Das Blatt wirft dem Verteidigungsministerium vor, mit einer strikten Begleitpflicht gegen die in der Verfassung garantierte Pressefreiheit zu verstoßen. Die Klage wurde am Montag bei einem Bundesgericht in Washington eingereicht und richtet sich gegen eine im März eingeführte Regelung. Demnach müssen Reporter ihren Besuch im Pentagon vorab telefonisch oder per E-Mail anmelden, auf eine Rückmeldung warten, sich von einem offiziellen Mitarbeiter begleiten lassen, ihre Fragen stellen – und das Gebäude anschließend wieder verlassen.
Die »New York Times« sieht darin eine »unzulässige Belastung« der Pressearbeit. Mehr zum Thema Pressefreiheit in den USA: »New York Times« verklagt Pentagon Einschüchterungen aus dem Weißen Haus: Reporter ohne Grenzen kritisiert Trumps Medien-»Pranger« Associated Press und : US-Regierung schränkt Zugang großer Nachrichtenagenturen zum Weißen Haus ein Dies sei »ein verfassungswidriger Versuch des Pentagon, unabhängige Berichterstattung über militärische Angelegenheiten zu verhindern«, erklärte Zeitungssprecher Charlie Stadtlander in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur AP. Die Amerikaner hätten ein Recht darauf zu erfahren, wie ihre Regierung agiere und welche Entscheidungen das Militär in ihrem Namen treffe, sagte er.
Was Experten sagen
Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums, Sean Parnell, wies die Vorwürfe zurück. Die Klage sei ein Versuch der Zeitung, »an geheim eingestufte Informationen zu gelangen«. Die geltende Regelung sei »vollkommen rechtmäßig« und diene dazu, nationale Sicherheitsinteressen vor »rechtswidriger strafbarer Weitergabe« zu schützen, sagte Parnell.
Die Auseinandersetzung ist Teil eines seit Monaten schwelenden Konflikts über den Umgang des Pentagon mit der Presse unter US-Präsident Donald Trump. Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Zugang zum Pentagon für Medien schrittweise eingeschränkt, etwa durch Begleitpflichten in bestimmten Bereichen des Gebäudes. Im Oktober setzte das Ministerium zudem umfassende Regeln in Kraft, die es erlauben, Journalistinnen und Journalisten als »Sicherheitsrisiko« einzustufen und ihre Zugangsausweise zu entziehen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





