
USA: Supreme Court erlaubt vorerst Versand von Abtreibungspille Mifepriston
Frauenrechte in den USA Supreme Court erlaubt vorerst Versand von Abtreibungspillen Über Abtreibungen wird in den USA erbittert gestritten. Manche Bundesstaaten wollen Schwangerschaftsabbrüche fast völlig verbieten –...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Frauenrechte in den USA Supreme Court erlaubt vorerst Versand von Abtreibungspillen Über Abtreibungen wird in den USA erbittert gestritten. Manche Bundesstaaten wollen Schwangerschaftsabbrüche fast völlig verbieten – der Oberste Gerichtshof hat dieses Vorgehen nun gestoppt. Allerdings nicht dauerhaft.
51 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Protest von Frauen vor dem Gebäude des Supreme Court Foto: Drew Angerer / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Der Supreme Court in den USA hat den Zugang zur Abtreibungspille Mifepriston per Post vorerst wieder erlaubt. Eine vom konservativen Richter Samuel Alito unterzeichnete Anordnung setzte eine erst kürzlich erlassene Einschränkung eines Berufungsgerichts vorläufig wieder außer Kraft. Hersteller des Medikaments hatten zuvor im Eilverfahren den Obersten Gerichtshof der USA angerufen und vor erheblichen Auswirkungen auf die Versorgung gewarnt.
Hintergrund ist eine Klage des US-Bundesstaats Louisiana, der argumentiert, die Regelungen würden sein nahezu vollständiges Abtreibungsverbot untergraben. In der vergangenen Woche hatte ein Richtergremium in New Orleans daraufhin eine Regelung der US-Arzneimittelbehörde FDA ausgesetzt, die den Versand des Medikaments Mifepriston nach telemedizinischer Verschreibung erlaubt hatte. Mit der Entscheidung des Supreme Court kann das Medikament wieder online verschrieben und per Post bezogen werden, ohne dass dafür ein persönlicher Arztbesuch verpflichtend ist.
Was Experten sagen
Bundesstaaten gestalten Abtreibungsrecht sehr unterschiedlich Diese Praxis hatte sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Wege für Schwangerschaftsabbrüche in den USA entwickelt. Mit dem Grundsatzurteil Roe v. Wade hatte der Oberste Gerichtshof 1973 ein landesweites Recht auf Abtreibung etabliert.
Das Recht wurde aber 2022 gekippt, sodass Bundesstaaten eigene, teils sehr strenge Verbote erlassen konnten. Damit einhergehend gewann die telemedizinische Verschreibung mit anschließender Zustellung per Post stark an Bedeutung. Mifepriston kommt dabei inzwischen bei der Mehrheit der Schwangerschaftsabbrüche in den USA zum Einsatz.
Aktuelle Anordnung gilt vorerst nur kurz Der Hersteller Danco Laboratories wandte sich am Samstag direkt an den Obersten Gerichtshof und beantragte im Eilverfahren, die Entscheidung vorläufig auszusetzen. Zuvor hatte das Unternehmen das Berufungsgericht vergeblich gebeten, sein Urteil für eine Woche auf Eis zu legen, um Zeit für den Gang vor das höchste Gericht zu gewinnen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





