
USA ziehen Truppen aus Deutschland ab: CDU reagiert gelassen, Linke befürwortet Schritt
Reaktionen Teilabzug von US-Truppen aus Deutschland »Sicherheitspartnerschaft ist kein Deal und die Nato kein Basar« CDU-Politiker Kiesewetter sieht in dem geplanten Teilabzug von US-Truppen eine mögliche Strafaktion...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Reaktionen Teilabzug von US-Truppen aus Deutschland »Sicherheitspartnerschaft ist kein Deal und die Nato kein Basar« CDU-Politiker Kiesewetter sieht in dem geplanten Teilabzug von US-Truppen eine mögliche Strafaktion gegen Deutschland – und erntet Widerspruch aus den eigenen Reihen. 01 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (6 Minuten) 6 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Truppenübungsplatz Grafenwöhr in Bayern: Ein US-Panzer steht hinter Flaggen der USA und Deutschlands bei einer multinationalen Übung Foto: Daniel Löb / dpa Die Ankündigung der US-Regierung, einen Teil der in Deutschland stationierten Soldaten abziehen zu wollen, sorgt hierzulande für gemischte Reaktionen. Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Thomas Röwekamp, reagierte gelassen auf die Pläne aus Washington. Ein möglicher Abzug von US-Truppen in der angekündigten Größenordnung sei »kein Grund zur Panik, aber ein weiterer Weckruf«, sagte er der »Rheinischen Post« .
Die Einzelheiten
Allerdings kritisierte der CDU -Politiker auch das unabgestimmte Vorgehen von US-Präsident Donald Trump . »Sicherheitspartnerschaft ist kein Deal und die Nato kein Basar. Deshalb sind die dauernden Provokationen des amerikanischen Präsidenten inakzeptabel«, sagte Röwekamp.
Für Deutschland bedeute die Abzugsankündigung »vor allem mehr Verantwortung«. Das Land müsse nun seine »eigenen Fähigkeiten entschlossen stärken. « »Europa muss sicherheitspolitisch auf eigenen Beinen stehen«, verlangte der CDU-Politiker.
Das Ziel müsse sein, die konventionellen amerikanischen Fähigkeiten schrittweise und gemeinsam mit den europäischen Nato-Partnern zu übernehmen. DEBATTE Sorgen Sie sich wegen der Ankündigung des US-Truppenabzugs? Diskutieren Sie hier Trump hatte den Truppenabzug am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social angedroht.
Was Experten sagen
Das US-Verteidigungsministerium teilte dann am Freitag mit, Ressortchef Pete Hegseth habe den Abzug von etwa 5000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet. Angaben eines Sprechers zufolge soll der Abzug innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate abgeschlossen sein. Die genauen Hintergründe der Entscheidung sind bislang unklar, ebenso welche Standorte betroffen sind oder welches Personal genau verlegt werden soll.
Derzeit sind nach Angaben des US-Militärs von Mitte April rund 86. 000 Soldaten in Europa stationiert – davon rund 39. 000 in Deutschland, die meisten im Südwesten und Süden der Republik.
Die Zahl verändert sich regelmäßig, auch wegen Rotationen und Übungen. Kiesewetter sieht mögliche Bestrafungsaktion für Deutschland, Beyer widerspricht Zur Gelassenheit riet auch der CDU-Außenpolitiker Peter Beyer. »Ein Abzug amerikanischer Soldaten aus Europa, insbesondere aus Deutschland, stand lange im Raum«, sagte er ebenfalls der »Rheinischen Post«.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





