
Vereinbarung mit Migros: Dorfladen-Kette Tante Enso sichert sich 36 Tegut-Standorte
Vereinbarung mit Migros : Dorfladen-Kette Tante Enso sichert sich 36 Tegut-Standorte Von Petra Kirchhoff 04.05.2026, 14:56 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Einer von bisher drei Standorten in Hessen: Der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Vereinbarung mit Migros : Dorfladen-Kette Tante Enso sichert sich 36 Tegut-Standorte Von Petra Kirchhoff 04. 2026, 14:56 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Einer von bisher drei Standorten in Hessen: Der Tante-Enso-Supermarkt in Balhorn, einem Ortsteil von Bad Emstal in der Nähe von Kassel Petra Kirchhoff Im Verkaufspoker um 338 Tegut-Filialen hat sich die Schweizer Muttergesellschaft Migros Zürich mit Tante Enso über ein Paket von bis zu 36 Tegut-Standorten geeinigt.
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Filialen passten aufgrund der Größe der jeweiligen Gemeinden und der örtlichen Infrastruktur „perfekt“ zu Tante Enso, teilt das Bremer IT-Unternehmen Enso eCommerce GmbH mit, bei dem der frühere Tegut-Geschäftsführer Thomas Gutberlet inzwischen als Geschäftsführer die Expansion vorantreibt. Im Interview mit der F. hatte Gutberlet kürzlich Interesse an Tegut-Standorten und Gespräche mit der Tegut-Muttergesellschaft, der Schweizer Regionalgenossenschaft Migros Zürich, bestätigt, ohne konkrete Zahlen zu nennen.
Die Einzelheiten
Infrage kämen Standorte mit Flächen zwischen 200 und 400 Quadratmetern, so Gutberlet. Die Liste mit den 36 Standorten in Thüringen, Hessen und Bayern soll im Laufe der Woche bekannt gegeben werden, heißt es. Tante Enso ist ein hybrides Nahversorgungskonzept, mit automatisierten Supermärkten, die rund um die Uhr geöffnet, teilweise aber auch mit Personal besetzt sind.
Die Supermärkte, die von der Fläche und vom Sortiment her größer sind als die automatisierten Teo-Märkte von Tegut, befinden sich in kleinen Gemeinden auf dem Land. Zum Konzept gehört, dass mindestens 300 Bewohner eines Ortes zuvor Teilhaber werden, indem sie mindestens einen Anteil von 100 Euro kaufen. Beim Einkaufen erhalten Teilhaber Rabatt.
Bisher gibt es 90 solcher Minisupermärkte in Deutschland, davon drei in Nord- und Osthessen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





