
Verschwörungstheorien: Jetzt misstrauen die Schwurbler auch Trump
Verschwörungstheorien : Jetzt misstrauen die Schwurbler auch Trump Ein Kommentar von Oliver Kühn 03.05.2026, 13:14 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Donald Trump im November 2018 in Mar-a-Lago AP Donald Trump...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Verschwörungstheorien : Jetzt misstrauen die Schwurbler auch Trump Ein Kommentar von Oliver Kühn 03. 2026, 13:14 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Donald Trump im November 2018 in Mar-a-Lago AP Donald Trump hat das Unwesen von Verschwörungstheoretikern immer befeuert.
Jetzt wenden sie sich auch gegen ihn. Lügen rächt sich eben. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Jetzt zweifeln sie sogar Donald Trump an.
Die Einzelheiten
Misstrauen auf der amerikanischen Rechten ist nicht neu. Die Geringschätzung staatlicher Institutionen, der Medien und anderer Autoritäten wurde in den vergangenen Jahren mit großer Inbrunst vom amerikanischen Präsidenten befeuert. Doch nun wird Donald Trump selbst hinterfragt.
Und das nicht nur von der Linken. Nein, dieses Mal kommt das Misstrauen auch von seinen Anhängern, also von Leuten, die Trump teilweise als Messias verehrt haben. Schon kurz nach dem versuchten Anschlag auf das Gala-Dinner am vergangenen Samstag im Hilton-Hotel in Washington kamen Behauptungen auf, er sei von der Regierung inszeniert worden, damit Trump endlich seinen Ballsaal am Weißen Haus bauen könne.
Oder um von dem unbeliebten Krieg gegen Iran abzulenken. Oder von den Epstein-Akten. Oder es stecke gar nicht die amerikanische Regierung dahinter, sondern der israelische Geheimdienst.
Was Experten sagen
Jeder nimmt sich die Version, die ihm passt. Im Weißen Haus findet verständlicherweise keine dieser Deutungen Freunde: Wer glaube, der Vorfall sei nicht echt gewesen, müsse ein „völliger Trottel“ sein, hieß es in einer Pressemitteilung. Trump hat Leute angezogen, die ähnlich ticken Diese „Trottel“ aber haben in einem gewissen Sinne viel zu Trumps Aufstieg beigetragen, der mit Verschwörungstheorien gepflastert ist.
Schon vor seiner ersten Kandidatur hat er wilde Verschwörungstheorien fröhlich und ohne Rücksicht auf Konsequenzen weiterverbreitet. Seine Kampagne gegen den damaligen Präsidenten Barack Obama, der müsse endlich seine Geburtsurkunde veröffentlichen, um zu beweisen, dass er wirklich Amerikaner ist, war extrem öffentlichkeitswirksam. Es gibt sogar einen sehr langen Eintrag bei Wikipedia über all die Verschwörungstheorien, die Trump in den vergangenen Jahren verbreitet hat.
--> Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. jetzt lesen So ist es nicht verwunderlich, dass Trump Leute angezogen hat, die ähnlich ticken. Das reicht von solchen, die die gesamte politische Klasse als „gekauft“ ansehen, bis zu jenen, für die gar nichts mehr ist, wie es scheint, die immer und überall irgendwelche üblen Strippenzieher im Hintergrund vermuten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





