
Vögel fürchten sich offenbar eher vor Frauen als vor Männern
Groß angelegte Studie Vögel fürchten sich offenbar eher vor Frauen als vor Männern Vögel reagieren in Städten misstrauischer auf Frauen als auf Männer. Das zeigt eine in fünf Ländern durchgeführte Studie. Forscher...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Groß angelegte Studie Vögel fürchten sich offenbar eher vor Frauen als vor Männern Vögel reagieren in Städten misstrauischer auf Frauen als auf Männer. Das zeigt eine in fünf Ländern durchgeführte Studie. Forscher spekulieren jetzt über mögliche Gründe für dieses Verhalten.
27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Krähen in Polen (Symbolbild) Foto: NurPhoto / Getty Images aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Vögel fliehen in der Stadt offenbar eher vor Frauen als vor Männern. Das zeigt eine Studie der Tschechischen Agraruniversität Prag, die im Fachmagazin »People and Nature« veröffentlicht wurde. Das internationale Forschungsteam um Federico Morelli und Yanina Benedetti beobachtete dafür, wie Vögel darauf reagierten, wenn Spaziergängerinnen und Spaziergänger sich ihnen näherten.
Das Team bildete dafür vier Beobachterpaare, die jeweils aus einem Mann und einer Frau bestanden, die ungefähr gleich groß und ähnlich gekleidet waren. Die Ornithologen und Ornithologinnen gingen gleich schnell auf einzelne Tiere zu und hielten dabei Blickkontakt. Zwischen April und Juli 2023 beobachteten die Forscher und Forscherinnen so 2701 Reaktionen von 37 Vogelarten in sieben Städten in Tschechien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Polen.
Was Experten sagen
Zu den Vögeln zählten etwa Tauben, Elstern, Amseln oder Krähen. Sie maßen die Fluchtdistanz, also wie nahe die Menschen kommen konnten, bevor das Tier sich zurückzieht. In der Verhaltensökologie gilt das als gängiger Indikator dafür, wie wachsam Tiere reagieren, wenn sie sich bedroht fühlen.
Das Ergebnis: Die Männer konnten den Vögeln im Schnitt etwa einen Meter näher kommen als die Frauen. Zwischen den einzelnen Ländern und Vogelarten gab es dabei kaum Unterschiede. Bild vergrößern Amseln in München (Symbolbild) Foto: Philippe Ruiz / picture alliance Dabei berücksichtigte die Studie Faktoren, die das Ergebnis verzerren könnten:die Ausgangsentfernungdie Größe des Vogeltruppsdas Geschlecht des fliegenden Tieresdie umgebende Landnutzungdie Vegetationsdeckungund die Verwandtschaft der Arten untereinander.
Zudem erhoben die Frauen im Team keine Daten, während sie menstruierten. Denn Duftstoffe im Körpergeruch hätten die Ergebnisse ebenfalls verfälschen können. Mehr zum Thema Kea in Neuseeland: Behinderter Papagei setzt sich mit neuer Kampftechnik durch Onlinetrend »Birding«: Darum ist Vögel beobachten auf einmal cool Von Elisa Schwarze Die Studie untersuchte unterdessen nicht, warum die Tiere sich so verhielten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





