
Volker Hage ist tot: SPIEGEL-Literaturkritiker im Alter von 76 Jahren gestorben
Zum Tod des SPIEGEL-Literaturkritikers Volker Hage Held seiner eigenen Bücherwelt Er war befreundet mit John Updike und Philip Roth, förderte deutsche Nachwuchsautorinnen: Mehr als zwanzig Jahre lang war Volker Hage...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Zum Tod des SPIEGEL-Literaturkritikers Volker Hage Held seiner eigenen Bücherwelt Er war befreundet mit John Updike und Philip Roth, förderte deutsche Nachwuchsautorinnen: Mehr als zwanzig Jahre lang war Volker Hage beim SPIEGEL für die Literaturkritik verantwortlich. Jetzt ist er im Alter von 76 Jahren gestorben. Ein Nachruf von Martin Doerry 30.
32 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Volker Hage (1949 bis 2026) Foto: Manfred Witt Wer über Literatur schreibe, so hatte ihm einst sein Lehrmeister und Freund Marcel Reich-Ranicki geraten, solle die Nähe zu den Schriftstellern meiden, jeder Kontakt korrumpiere das eigene Urteil.
Die Einzelheiten
Doch Volker Hage tat genau das Gegenteil: Immer wieder traf der Hamburger Literaturkritiker die Helden seiner Bücher-Welt persönlich. Seine Rezensionen der Romane von Max Frisch , Martin Walser und Siegfried Lenz , von Philip Roth oder John Updike fielen deswegen nicht weniger kritisch aus, im Ton aber blieben sie stets wohlwollend. Volker Hage war ein freundlicher Mensch, und so waren auch seine Texte.
Texte von Volker Hage Erinnerungen an Martin Walser: »Es gibt eine Weiblichkeit im Mann, für die er nicht genug Praxisgelegenheit hat« Von Volker Hage Spurensuche in Prag: Kafkas Befreiung Von Volker Hage Die Windsors der Deutschen Von Volker Hage Schon mit 17 Jahren führte er sein erstes Interview mit Günter Grass . Hage, damals Redakteur einer Schülerzeitung, hatte den prominenten Autor am Hamburger Flughafen abgepasst. Nach dem Studium der Literaturwissenschaften wurde er 1975 von Reich-Ranicki zur »Frankfurter Allgemeinen« geholt, 1986 wechselte er zur »Zeit« und 1992 zum SPIEGEL.
Er förderte junge Schriftstellerinnen wie Zeruya Shalev , Judith Hermann oder Karen Duve und veröffentlichte provokante Essays namhafter Autoren wie Botho Strauß (»Anschwellender Bocksgesang«). Nach der Pensionierung 2014 machte er sich an die Verwirklichung seines Jugendtraums, einer eigenen Karriere als Schriftsteller: Den ersten Band einer Romanbiografie über Arthur Schnitzler (»Des Lebens fünfter Akt«) konnte er noch veröffentlichen, eine Krebserkrankung verhinderte den Abschluss des zweiten. Volker Hage starb am 29.
Was Experten sagen
April im Alter von 76 Jahren in Hamburg. minAppNavigationHomepageVersion ? $publish('APP_NAVIGATION', { targetId: 'homepage' }) : window.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





