
Vom Feed ins Buchregal: Wenn Influencer zu Bestseller-Autoren werden
Vom Feed ins Buchregal Wenn Influencer zu Bestseller-Autoren werden Stand: 04.05.2026 • 17:03 Uhr Viele Influencer schreiben im Laufe ihrer Karriere ein Buch. Verlage können von der Social-Media-Reichweite profitieren...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Vom Feed ins Buchregal Wenn Influencer zu Bestseller-Autoren werden Stand: 04. 2026 • 17:03 Uhr Viele Influencer schreiben im Laufe ihrer Karriere ein Buch. Verlage können von der Social-Media-Reichweite profitieren und neue Zielgruppen erschließen.
Doch der Markt ist nicht ganz einfach. Von Julia Hercka, NDR Pamela Reif, Sophia Thiel, Betty Taube, Tahsim Durgun: Sie haben hunderttausende Follower auf Instagram und TikTok und sind gleichzeitig Bestseller-Autorinnen und -Autoren. Viele Influencer schreiben früher oder später ein Buch.
Die Einzelheiten
Aber reichen hohe Followerzahlen allein für einen literarischen Erfolg? Die Reichweite der Influencer ist für Verlage zunächst spannend, da diese viele Menschen erreichen, also potenzielle Kunden. "In der Regel kann man zusammen mit dem Content Creator auf die Zielgruppe zugehen", sagt Birgit Reiter von der Münchner Verlagsgruppe.
Außerdem hätten die Internetpersönlichkeiten "ein gewisses Sendungsbewusstsein". Sie seien oft bereit, Promo für das eigene Buch zu machen. Jedoch lasse sich die Reichweite nicht automatisch in Verkäufe umrechnen, erklärt Pia Poehls vom Verlag Community Editions.
Dieser vertreibt ausschließlich Bücher von Influencern. "Reichweite war sehr lange ein Erfolgsversprechen", sagt sie. Doch der Markt habe sich verändert.
Was Experten sagen
2025 Social Media und Konsum Bestimmt TikTok, was im Regal steht? Egal ob Beauty-Produkte, Fashion oder Essen: Was auf TikTok viral geht, ist im Laden oft ausverkauft. mehr Reichweite ist nur ein temporärer Vorteil Reichweite sei zunächst ein Vorteil in der ersten Verkaufswoche, sagt Poehls.
Durch die Werbung innerhalb der Community des Creators könnten im besten Fall viele Vorbestellungen generiert werden. Diese könnten dem Buch einen guten Platz in der Bestsellerliste sichern, was wiederum bedeute, dass das Buch in den Buchhandlungen prominent platziert werde. Und hier entscheide sich der Erfolg.
Früher sei ein Buch eines Influencers eher eine Art Fanartikel gewesen, sagt Poehls. Heute müsse man verstärkt auf Themen setzen, um in der Buchhandlung auch Käuferinnen und Käufer anzusprechen, die den Creator vielleicht nicht kennen, den Inhalt aber spannend finden. Es kaufe sich heutzutage in den seltensten Fällen jemand ein Buch, nur weil ein bestimmter Name draufstehe, sagt Poehls.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





