
Wegen Waffenruhe: Hegseth: 60-Tage-Frist „unterbrochen oder gestoppt“
Wegen Waffenruhe : Hegseth: 60-Tage-Frist „unterbrochen oder gestoppt“ Von Sofia Dreisbach, Washington 01.05.2026, 16:34 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Wegen Waffenruhe : Hegseth: 60-Tage-Frist „unterbrochen oder gestoppt“ Von Sofia Dreisbach, Washington 01. 2026, 16:34 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth am Donnerstag in Washington Nach 60 Tagen muss der US-Präsident Militäraktionen einstellen, wenn der Kongress sie nicht genehmigt hat.
Das gilt auch für Iran. Die Regierung legt das anders aus. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Kurz bevor am Freitag die Sechzig-Tage-Frist für eine förmliche Zustimmung des Kongresses zum Irankrieg auslief, hat Verteidigungsminister Pete Hegseth das Vorgehen der Regierung verteidigt.
Die Einzelheiten
In einer Anhörung vor dem Streitkräfteausschuss des Senats sagte Hegseth, man befinde sich derzeit in einer Waffenruhe. Das bedeute nach dem Verständnis des Weißen Hauses, dass die Frist „unterbrochen oder gestoppt“ werde. Laut der 1973 verabschiedeten „War Powers Resolution“ darf der Präsident eine Militäraktion, die nicht vom Kongress genehmigt wurde, nur über sechzig Tage ausführen.
Danach bleiben ihm dreißig Tage, um die Truppen abzuziehen. Die Regierung und einige Republikaner im Kongress argumentieren jedoch, man befinde sich nicht im Krieg mit Iran. Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sagte am Donnerstag, Trump und die Regierung versuchten derzeit, „einen Frieden zu vermitteln“, und gingen dabei „so aggressiv wie möglich“ vor.
Der Kongress könne nichts tun, um das zu beschleunigen. Trump nennt Blockade der Straße von Hormus „unglaublich kraftvoll“ Amerikanische Medien berichteten unter Berufung auf einen ranghohen Regierungsbeamten am Donnerstag, der Krieg in Iran sei „beendet“. Es habe seit dem Beginn der Waffenruhe am 7.
Was Experten sagen
April keine gegenseitigen Angriffe zwischen den Vereinigten Staaten und Iran gegeben. Am Freitag erhielt Pakistan einen überarbeiteten Vorschlag für einen Frieden aus Teheran, nachdem Trump eine frühere Fassung abgelehnt hatte. Der amerikanische Präsident sagte am Donnerstag, nur er und ein kleiner Kreis seien über den genauen Stand der Gespräche informiert.
Iran wolle „unbedingt“ eine Einigung finden, die Blockade der Straße von Hormus sei „unglaublich kraftvoll“. Die iranische Wirtschaft sei am Boden. Trump zeigte sich jedoch auch offen dafür, Angriffe auf Iran wieder aufzunehmen, sollte man sich nicht einigen.
Gerade sehe es nicht danach aus, als sei das nötig, sagte er. „Aber es kann sein, dass wir das tun müssen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





