
Westjordanland: Israelische Siedler stecken offenbar Moschee nahe Ramallah in Brand
Gewalt im Westjordanland Israelische Siedler stecken offenbar Moschee nahe Ramallah in Brand Am sogenannten Nakba-Tag sollen israelische Siedler mehrere palästinensische Dörfer attackiert haben, das Militär hat...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Gewalt im Westjordanland Israelische Siedler stecken offenbar Moschee nahe Ramallah in Brand Am sogenannten Nakba-Tag sollen israelische Siedler mehrere palästinensische Dörfer attackiert haben, das Militär hat mutmaßlich einen Jugendlichen getötet. Teile der israelischen Regierung befeuern den Konflikt. 43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Israels Finanzminister Bezalel Smotrich am Donnerstag in Jerusalem Foto: Ammar Awad / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Israelische Sieder haben laut palästinensischen Berichten mehrere Dörfer im Westjordanland angegriffen.
In einem Ort nahe Ramallah sei eine Moschee in Brand gesetzt worden, berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa. Mehrere Fahrzeuge seien von Siedlern angezündet worden. In einem anderen Dorf in der Nähe von Nablus hätten die Angreifer Türen eingerissen und unter den Bewohnern für Panik gesorgt, hieß es weiter.
Vom israelischen Militär gab es zunächst keine Bestätigung der Vorfälle. Zudem sei laut dem palästinensischen Gesundheitsministerium ein 16-jähriger Palästinenser von der israelischen Armee getötet worden, das berichtet »Haaretz« . Der Jugendliche soll Steine auf israelische Fahrzeuge geworfen haben.
Was Experten sagen
Mai ist für Palästinenser der sogenannte Nakba-Tag (»Tag der Katastrophe«). Erinnert wird an die Zerstörung palästinensischer Dörfer und die Vertreibung der Einwohner einen Tag nach dem Jahrestag der israelischen Staatsgründung vom 14. Finanzminister Smotrich hetzt am Jerusalem-TagEinen Tag zuvor zogen Zehntausende Israelis beim nationalistischen Flaggenmarsch durch die Altstadt von Jerusalem.
Mit dem Marsch wird die Eroberung Ostjerusalems während des Sechstagekriegs 1967 gefeiert. Damals eroberte Israel im Krieg gegen die arabischen Nachbarstaaten Ägypten, Syrien und Jordanien in wenigen Tagen die Sinai-Halbinsel, die Golanhöhen, das Westjordanland und den Gaza-Streifen. Seit dem Hamas-Massaker vom 7.
Oktober 2023 und dem dadurch ausgelösten Gaza-Krieg hat die Gewalt radikaler israelischer Siedler gegen Palästinenser und deren Eigentum im besetzten Westjordanland deutlich zugenommen. Der für das Westjordanland zuständige israelische Kommandeur Avi Bluth hatte die Siedlergewalt zuletzt klar verurteilt. Den israelischen Sicherheitskräften wird jedoch weiterhin vorgeworfen, nicht entschlossen genug gegen die Gewalt vorzugehen oder sich sogar auf die Seite aggressiver Siedler zu stellen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





