
WHO rechnet mit weiteren Hantavirusfällen
Ausbruch auf MV »Hondius« WHO rechnet mit weiteren Hantavirusfällen Die Passagiere müssen bis Ende Juni überwacht werden. Derweil müssen ein Dutzend niederländische Krankenhausmitarbeiter in Quarantäne – sie hatten mit...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ausbruch auf MV »Hondius« WHO rechnet mit weiteren Hantavirusfällen Die Passagiere müssen bis Ende Juni überwacht werden. Derweil müssen ein Dutzend niederländische Krankenhausmitarbeiter in Quarantäne – sie hatten mit Blut- und Urinproben hantiert, ohne die Sicherheitsregeln vollständig zu beachten. 36 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Personal in besonderen Schutzanzügen am Kreuzfahrtschiff »Hondius« Foto: Jorge Guerrero / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält weitere Hantavirusfälle im Umfeld der Kreuzfahrtschiffs MV »Hondius« für möglich.
Wegen der langen Zeitspanne von einer Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit von bis zu sechs Wochen könne die Fallzahl noch etwas weiter steigen, hieß es. Die WHO empfehle eine Überwachung der Menschen vom Schiff bis zum 21. Juni, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus.
Rund 150 Menschen aus 23 Ländern waren auf der »Hondius«. Alle Hantavirusfälle sowie die Verdachtsfälle sind nach WHO-Angaben inzwischen isoliert und stehen unter medizinischer Beobachtung. Damit sei das Risiko weiterer Übertragungen auf ein Minimum reduziert.
Was Experten sagen
Derzeit seien elf Fälle erfasst, alle im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtschiff. Darunter seien drei Todesfälle unter früh infizierten Personen. Für neun der Fälle gebe es Labornachweise.
»Alle elf Fälle traten bei Passagieren oder Besatzungsmitgliedern des Schiffes auf«, teilte der WHO-Chef mit. Das weckt die Hoffnung, dass es keine unbemerkte Verbreitung über das Schiffscluster hinaus gegeben hat. Sicher lässt sich das aber noch nicht sagen.
Bild vergrößern Pressekonferenz in Spanien: »Alle elf Fälle traten bei Passagieren oder Besatzungsmitgliedern des Schiffes auf« Foto: Chema Moya / EPA Deutsche Passagiere bislang ohne SymptomeVon den am Montag nach Deutschland gebrachten vier Passagieren des Schiffes zeigte zunächst niemand Symptome. »Während der nächsten Wochen werden die Kontaktpersonen kontinuierlich und engmaschig auf Symptome überwacht«, hieß es vom Bundesgesundheitsministerium. Falls eine Person erkranken sollte, könne sie in speziellen Zentren behandelt werden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





