
Wo ist der Buckelwal?: Keine Daten wären „eine Katastrophe“
Wo ist der Buckelwal? : Keine Daten wären „eine Katastrophe“ 02.05.2026, 13:54 Lesezeit: 5 Min. Bildbeschreibung ausklappen Dieses von der Rettungsinitiative zur Verfügung gestellte Foto zeigt Helfer beim Buckelwal in...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Wo ist der Buckelwal? : Keine Daten wären „eine Katastrophe“ 02. 2026, 13:54 Lesezeit: 5 Min.
Bildbeschreibung ausklappen Dieses von der Rettungsinitiative zur Verfügung gestellte Foto zeigt Helfer beim Buckelwal in einem gefluteten Lastschiff auf See dpa Der an deutschen Küsten gestrandete Buckelwal wurde in der Nordsee freigelassen. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister sieht das als Erfolg. Doch wo der Wal ist und wie es ihm geht, ist noch völlig unklar.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Seit dem Morgen ist der mehrfach an Ostsee-Küsten gestrandete Buckelwal wieder im offenen Meer – doch die angekündigten Senderdaten zu seinem Weg fehlten auch am Mittag weiter. Die Peildaten seien bei der Initiative mehrfach angefordert worden, hätten aber auch am Mittag noch immer nicht vorgelegen, teilte Eva Klaußner-Ziebarth, Sprecherin des Umweltministeriums in Mecklenburg-Vorpommern , mit. Auch Umweltminister Till Backhaus ging in einem Statement beim Livestream-Anbieter News5 darauf ein: „Was mich wirklich ärgert, ist ausdrücklich: Es war vereinbart, dass uns die Daten übermittelt werden, damit wir ihn auch begleiten können.
) Uns sind bis heute keine Daten zur Verfügung gestellt worden. “ Im Übrigen sei auch vereinbart gewesen, dass ein Videosystem auf der Barge installiert wird, damit beauftragte Tierärzte den Wal weiter beobachten können – „auch das ist nicht erfolgt“. Backhaus hatte zuvor in einem ersten Fazit zu der Aktion gesagt: „Wir haben diesen Rettungsversuch, der in dieser Form einmalig in Deutschland ist, erfolgreich begleitet und damit auch ein Stück Geschichte geschrieben.
“ Es könnten vorerst keine Angaben zur Schwimmrichtung des Wals gemacht werden, sagte die Rechtsanwältin der privaten Initiative zum Transport des Wals, Constanze von der Meden, am Vormittag der Deutschen Presse-Agentur. Welche Probleme es konkret gab, blieb zunächst unklar. „Es gab bisher genug Anlässe, an der Professionalität des Teams zu zweifeln“ „Wenn sich bewahrheitet, dass der Peilsender keine Daten liefert, wäre das eine Katastrophe, auch für das „Rettungsteam““, teilte der Walforscher und Meeresbiologe Fabian Ritter mit.
Was Experten sagen
„Es gab bisher genug Anlässe, an der Professionalität des Teams zu zweifeln, dies wäre der folgenschwerste. “ Wenn es nicht gelinge, den Wal mittels Daten des Senders zu verfolgen und sein Verhalten einzuschätzen, könne die gesamte Mission letztlich auch nicht als erfolgreich oder fehlgeschlagen bezeichnet werden. Am Vortag hatte die Initiative angegeben, es sei ein Sender angebracht worden.
Die Informationen ließen sich nicht durch unabhängige Quellen verifizieren. Die Allgemeinheit würde den Weg des Wals ohnehin nicht verfolgen können: Die Informationen, wo sich der Wal befinde, würden nur den Teammitgliedern der Privatinitiative und dem Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung gestellt, hatte von der Meden gesagt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





