
zwei neue Modelle: Die Steuererklärungen vom Amt sind unterwegs
zwei neue Modelle : Die Steuererklärungen vom Amt sind unterwegs Von Ewald Hetrodt 04.05.2026, 16:55 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Vergangenheit: Das mühsame Sammeln von Belegen und Ausfüllen von...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. zwei neue Modelle : Die Steuererklärungen vom Amt sind unterwegs Von Ewald Hetrodt 04. 2026, 16:55 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Vergangenheit: Das mühsame Sammeln von Belegen und Ausfüllen von Formularen für die Steuererklärung mit ihren Anlagen bleibt inzwischen vielen Bürgern erspart.
dpa Wenn der Finanzbehörde alle nötigen Daten vorliegen, macht sie individuelle Vorschläge zur Höhe des abzuführenden Betrags. Das ist seit drei Wochen nicht nur in Hessen die alltägliche Praxis. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Rund 100.
Die Einzelheiten
000 Hessen haben in den zurückliegenden drei Wochen Post vom Finanzamt bekommen, die ihnen das Leben erleichtern soll. Durchschnittlich knapp vier Stunden sind nötig, um eine Steuererklärung zu erstellen. Diese Lebenszeit wird einem geschenkt, wenn die Behörden schon alle elektronisch verfügbaren Daten haben.
Die Ämter machen die Steuer dann selbst und verschicken die individuellen Vorschläge an die Bürger. Insgesamt ist das nach den Angaben des hessischen Finanzministers Alexander Lorz (CDU) in 200. Die zweite Hälfte der Briefe soll in den nächsten Wochen verschickt werden.
Die Bürger haben bis zum 31. Juli Zeit, zuzustimmen, abzulehnen oder Korrekturen anzubringen, wenn sie etwa besondere Aufwendungen hatten, von denen das Finanzamt nichts wissen kann. Tausende Zustimmungen seien schon eingegangen, sagt Lorz – davon 80 Prozent über den vom Finanzamt verschickten QR-Code.
Was Experten sagen
„Das zeigt, wie schnell und unkompliziert die Steuererklärung erledigt sein kann“, so Lorz. Anfang in Kassel Das hessische Pilotprojekt begann im vergangenen Jahr im Finanzamt Kassel. Von den rund 6000 angeschriebenen Bürgern, die einen Vorschlag für ihren Steuerbescheid bekamen, stimmten 75 Prozent zu.
Vier Prozent machten nachträglich Aufwendungen geltend, 21 Prozent reichten eine eigene Steuererklärung ein. Der Test wird nicht nur auf ganz Hessen ausgeweitet. Auch Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Thüringen machen mit.
Auf diese Weise können insgesamt eine halbe Million Bürger in den Genuss einer vorgefertigten Steuererklärung kommen. Alternatives Modell aus Bayern Damit hat Hessen einen zeitlichen Vorsprung gegenüber einem alternativen Modell, für das vor allem der Freistaat Bayern wirbt. Juli startet eine App, die in das Programm ELSTER integriert wird und bundesweit potentiell rund 11,5 Millionen Steuerpflichtige erreichen kann.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





