
Aschaffenburg: Kelten-Hafen? Archäologen entdecken mysteriöses Bauwerk am Main
Aus der Zeit der Kelten Archäologen entdecken mysteriöses Bauwerk am Main Ein Grabungsteam hat in Aschaffenburg die Überreste einer gewaltigen Anlage aus dem 4. Jahrhundert vor Christus freigelegt. Die Entdeckung könnte...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Aus der Zeit der Kelten Archäologen entdecken mysteriöses Bauwerk am Main Ein Grabungsteam hat in Aschaffenburg die Überreste einer gewaltigen Anlage aus dem 4. Jahrhundert vor Christus freigelegt. Die Entdeckung könnte klischeehafte Vorstellungen von den Kelten verändern.
Von Guido Kleinhubbert 20. 26 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Baugrube in Aschaffenburg: 250 Kilogramm schwere Eichenbalken Foto: BLfD Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
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positiv bewerten negativ bewerten Deutschlands Archäologen vermeldeten in den vergangenen Jahren etliche Entdeckungen, die überraschend, teils geradezu sensationell waren. Sie stießen etwa mitten in Nürnberg auf ein Pestgrab mit über 3000 Skeletten, von dem in keinem alten Schriftstück zu lesen war; sie fanden in Frankfurt einen Nachweis für christliches Leben um das Jahr 250 nördlich der Alpen; und sie gruben immer wieder Hinweise aus, dass die Neandertaler über eine unerwartete Geisteskraft verfügten. Nun sorgt ein weiterer Fund in Aschaffenburg für Verwunderung unter Expertinnen und Experten: Es handelt sich um Überreste eines fast 35 Meter langen, sehr aufwendig konstruierten Bauwerks, das mit einem Alter von etwa 2400 Jahren aus der Eisenzeit stammt und direkt am Ufer des Mains gebaut wurde.
Was Experten sagen
»Wir gruben und gruben, und das Ding wurde immer größer« Bild vergrößern 3D-Aufnahme des Gesamtbefundes: Handel mit etlichen Regionen in Europa und auch Asien Foto: BLfD Es begann im März auf der Baustelle eines sogenannten Regenüberlaufbeckens direkt neben der stark befahrenen Willigisbrücke und unterhalb mehrerer alter Villen mit Mainblick. Arbeiter gruben mit Bagger und Spaten in etwa acht Meter Tiefe und drei Meter unter dem Wasserpegel des Flusses mehrere sauber geschnittene Querbalken aus und alarmierten daraufhin vorsorglich das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege (BLfD). Die Behörde erwartete nichts Besonderes, schickte aber dennoch ein Team nach Aschaffenburg.
Das stellte schnell fest, dass die Balken im Uferboden wohl zu einem ehemaligen Gebäude mit enormen Ausmaßen gehörten, das zum Fluss hin von einer Mauer begrenzt wurde. »Wir gruben und gruben, und das Ding wurde immer größer«, sagt Archäologe Andreas Büttner vom BLfD. Zunächst mutmaßten die Mitglieder des Grabungsteams, dass sie es mit Überresten eines großen Bauwerks aus dem Mittelalter oder der Frühen Neuzeit zu tun hatten, das nach dem Abriss vollkommen in Vergessenheit geraten war.
Es hätte sich damit um einen Fall gehandelt, wie er selten vorkommt, aber nicht ausgeschlossen ist, wie etwa die Entdeckung eines gewaltigen Kellers in Zweibrücken zeigt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





