
Doku über die Toten Hosen: Trinkt aus, Brüder
Doku über die Toten Hosen : Trinkt aus, Brüder Von Michael Hanfeld 20.05.2026, 15:31Lesezeit: 3 Min. Letzte Runde im Studio, auf der Bühne geht es weiter: Breiti, Andi, Campino, Vom und Kuddel von den Toten HosenSWR /...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Doku über die Toten Hosen : Trinkt aus, Brüder Von Michael Hanfeld 20. 2026, 15:31Lesezeit: 3 Min. Letzte Runde im Studio, auf der Bühne geht es weiter: Breiti, Andi, Campino, Vom und Kuddel von den Toten HosenSWR / Donata WendersDie Toten Hosen haben ihr letztes Studioalbum produziert.
In der Dokumentation „Was bleibt“ zeigt Eric Friedler hautnah, wie die Musiker zwei Jahre lang an ihrem Vermächtnis gearbeitet haben. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Campino ist angefasst. „Ich komme mir vor wie verprügelt“, sagt er.
Die Einzelheiten
Die Band hat gerade auf ihr letztes Studioalbum angestoßen. Und deshalb ist der Sänger der Toten Hosen nicht nur angefasst, sondern auch ein wenig angeschickert. Dass die Szene am Anfang und am Ende der Dokumentation „Was bleibt: Die Toten Hosen – Das letzte Album“ von Eric Friedler steht, gefällt Andreas „Campino“ Frege nicht wirklich.
Aber er akzeptiert es. Denn das hier war kein Werbedreh, es ist ein ehrlicher, wuchtiger Film über die legendäre deutsche Rockband, von der anfangs niemand dachte, dass sie einmal um die ganze Welt touren würde und es sie nach mehr als vier Jahrzehnten immer noch gäbe. Jetzt haben Campino, Kuddel (Andreas von Holst), Breiti (Michael Breitkopf), Andi (Andreas Meurer) und Vom (Stephen George Ritchie) ihr letztes Album mit neuen Songs im Studio aufgelegt.
„Trink aus, wir müssen gehen! Zwei Jahre haben sie dafür gebraucht, in denen ihnen der Filmemacher Eric Friedler und seine Crew immer wieder über die Schulter geschaut haben. Sie zeigen, welch harte Arbeit hinter einem Rocksong steckt, wie um jede Zeile und jedes Riff gerungen wird und die inzwischen älteren Herren miteinander harmonieren – oder auch nicht.
Was Experten sagen
Und dann gibt es auch noch eine Schlagzeile für den Boulevard. Was hinter dem Song „Teddy“ stecktDie lautet: Campino ist im zarten Alter von inzwischen 63 noch einmal Vater geworden. Und das, wie sollte es anders sein, verarbeitet er in einem Song mit dem schönen Titel „Teddy“.
Er habe sich, sagte er am Donnerstagabend bei der Filmpremiere in Mainz, seinen „Weg zur Rente schon anders vorgestellt, aber das fällt jetzt halt aus“. Das sei „vielleicht der schönste Beweis, den man haben kann, dass das Leben sich was anderes überlegt als du“. Ein Kind zu bekommen, sei „wohl die schönste Umkehrung“.
Bleibt im Takt: Schlagzeuger Stephen George „Vom“ RitchieSWR / Donata WendersDass er sich auf diese freut, war unverkennbar an diesem Kinoabend im Cinestar in Mainz, mit Hunderten Fans und reichlich Prominenz (darunter Jürgen Klopp, der Lokalfußballheld, und der ehemalige Ministerpräsident Alexander Schweitzer), die auf der Bühne die Fortsetzung dessen sahen, was man in den anderthalb Stunden zuvor im Film mitbekommen hatte. Campino ist der Wortführer; wenn er will, ein Charmebolzen sondergleichen, ebenso aber unnachgiebiger Antreiber.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





