
Elterngeld: Was jungen Familien jetzt drohen könnte
Streit ums Elterngeld Was jungen Familien jetzt drohen könnte Finanzminister Klingbeil muss ein Haushaltsloch von 20 Milliarden Euro stopfen, beim Elterngeld verlangt er einen Sparbeitrag von einer halben Milliarde. Die...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Streit ums Elterngeld Was jungen Familien jetzt drohen könnte Finanzminister Klingbeil muss ein Haushaltsloch von 20 Milliarden Euro stopfen, beim Elterngeld verlangt er einen Sparbeitrag von einer halben Milliarde. Die Familienministerin hat nun zwei Optionen. Von Milena Hassenkamp, Paul-Anton Krüger und Gerald Traufetter 20.
34 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Junge Mutter mit Kind: Elterngeld als Anreiz zum Kinderkriegen Foto: Oliver Rossi / Stone / Getty Images Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen.
Die Einzelheiten
Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Die Ansage zum Sparen war unmissverständlich. »Jetzt weiß jeder Fachminister und jede Fachministerin, was sie zu leisten haben«, sagte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil bei der Vorstellung der Eckwerte für den Haushalt 2027.
Er nannte Summen und gab den Kabinettskollegen auch ein Datum mit, bis wann er Vorschläge erwartet: den 20. Mai, also diesen Mittwoch. 20 Milliarden Euro sollen die einzelnen Ministerien einsparen und damit das Loch schließen, das sich noch im Haushalt auftut.
Drei Milliarden Euro etwa soll der Digitalminister mit Vorschlägen für eine effizientere Verwaltung einbringen, eine Milliarde Euro muss die Bauministerin beim Wohngeld einsparen. Eine andere von Klingbeil Angesprochene ist Familienministerin Karin Prien (CDU). Mehr zum Thema 30-Milliarden-Lücke 2027: Finanzminister Klingbeil schwört Kabinettskollegen aufs Sparen ein Haushaltsplanungen für 2027: Klingbeil kündigt milliardenschwere Einsparungen für Ministerien an Ergebnis der Steuerschätzung: Achtzehn Milliarden Euro weniger – und drei Probleme mehr Von David Böcking und Gerald Traufetter Rund 540 Millionen Euro soll ihr Ministerium im kommenden Jahr weniger ausgeben.
Was Experten sagen
Auch da war der Finanzminister ziemlich bestimmend. »Wie genau, das liegt jetzt beim Ressort«, so Klingbeil. Denn die Eckwerte mit den Sparvorgaben hat das Bundeskabinett beschlossen, also auch die Familienministerin.
Doch die Elternzeit, in denen der Bund junge Mütter und Väter mit staatlichem Geld unterstützt, ist wichtig. Das Elterngeld ist das Instrument, mit dem gerade Akademiker-Paaren das Kinderkriegen leichter gemacht werden soll. Ein Mittel also, den Geburtenrückgang zu stoppen und obendrein auch noch für mehr Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zu sorgen.
7,5 Milliarden Euro lässt sich das der Staat jedes Jahr kosten. Klingbeil, der Sozialdemokrat, will zwar Kosten einsparen, aber ohne dass die Familien das spüren. Die Leistungen sollen nur »zielgerichteter und effizienter« eingesetzt werden, findet der Finanzminister.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





