
Energie: Wie viel CO₂ Elektroautos wirklich sparen
Energie : Wie viel CO₂ Elektroautos wirklich sparen Von Tobias Piller , Christian Geinitz 20.05.2026, 18:48Lesezeit: 3 Min. Künftig noch begehrter: Ladesäulen.Picture AllianceDie Internationale Energieagentur sieht bis...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Energie : Wie viel CO₂ Elektroautos wirklich sparen Von Tobias Piller , Christian Geinitz 20. 2026, 18:48Lesezeit: 3 Min. Künftig noch begehrter: Ladesäulen.
Picture AllianceDie Internationale Energieagentur sieht bis zum Jahr 2035 weiter steigende Emissionen aus dem Verkehr. Potentielle Einsparungen mit Elektroantrieb machen nur wenige Prozent der Emissionen auf der Welt aus. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Umstellung des Straßenverkehrs auf Elektroantrieb wird die Emissionen an Treibhausgasen auf der Welt im Jahr 2035 um etwa 1000 Millionen Tonnen an CO₂ und anderen klimaschädlichen Gasen senken.
Die Einzelheiten
Dies berichtet die Internationale Energieagentur (IEA) mit Sitz in Paris in einer Zukunftsprognose für Elektromobilität. Die Ersparnis an klimaschädlichen Emissionen steht aber vor dem Hintergrund von etwas mehr als 6000 Millionen Tonnen CO₂, auf welche die IEA für das Jahr 2025 die direkten Emissionen aus dem Straßenverkehr für 2025 schätzt. Für das Jahr 2024 hatte die EU-Kommission für den gesamten Transportsektor, einschließlich Schiene, Schifffahrt und Luftverkehr, Emissionen von 8300 Millionen Tonnen CO₂ und 111 Millionen Tonnen an anderen Klimagasen errechnet.
Als gesamte Emissionen auf der Welt wurde für 2024 der Wert von 53. 200 Millionen Tonnen an CO₂ und klimaschädlichen Gasen angegeben. Die direkten Emissionen aus dem Straßenverkehr sind nach Angaben der IEA von 2015 bis 2025 international um zehn Prozent gestiegen, vor allem, weil die gefahrenen Kilometer von Pkw und Lkw um etwa ein Viertel gewachsen sind.
In den Schwellen- und Entwicklungsländern sei der Straßenverkehr sogar um 35 Prozent gewachsen. In den entwickelten Industrieländern sei der Verkehr in zehn Jahren um zehn Prozent gewachsen, die Auspuffabgase aber seien leicht geschrumpft, wegen sinkender Emissionen von Verbrennermotoren und zugleich wegen der zuletzt zunehmenden Zahl von Elektrofahrzeugen. Gegenläufige Entwicklungen in ChinaFür Industrieregionen mit ambitionierter Klimaschutzpolitik – genannt werden die EU, Kanada, Japan, Südkorea und Großbritannien – werden nach Angaben der IEA die Verkehrsaktivitäten bis zum Jahr 2035 um durchschnittlich fünf Prozent zunehmen, die CO₂-Emissionen jedoch um zehn Prozent sinken.
In China, dem international größten CO₂-Emittenten, werden nach Aussicht der IEA bis 2035 die gefahrenen Straßenkilometer um 35 Prozent zunehmen, während wegen der zunehmenden Elektrifizierung die direkten Emissionen des Straßenverkehrs um mehr als ein Drittel fallen werden. Die Rechnung der internationalen Emissionen des Verkehrssektors wird aber durch die Emissionen der Schwellenländer belastet. Deren Straßenverkehr wird in den kommenden Jahren um 35 Prozent zunehmen, die direkten Verkehrsemissionen werden um 30 Prozent steigen, weil es in den meisten Ländern noch kaum Politik für eine Beschränkung von Emissionen und für eine Elektrifizierung gibt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





