
FTX-Gründer Sam Bankman-Fried scheitert mit Berufung gegen 25 Jahre Haft
Startseite Schlagzeilen Szene Insights FTX-Gründer Sam Bankman-Fried scheitert mit BerufungBerufungsgericht bestätigt Urteil FTX-Gründer Sam Bankman-Fried scheitert mit Berufung gegen 25 Jahre HaftSam Bankman-Fried...
Bitcoin 1 Minute
Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Schlagzeilen Szene Insights FTX-Gründer Sam Bankman-Fried scheitert mit BerufungBerufungsgericht bestätigt Urteil FTX-Gründer Sam Bankman-Fried scheitert mit Berufung gegen 25 Jahre HaftSam Bankman-Fried scheitert mit seiner Berufung. Ein US-Gericht bestätigt die Verurteilung des früheren FTX-Chefs zu 25 Jahren Haft. von Johannes Dexl 12.
2026 Teilen Bitcoin-Kurs55. 36 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Sam Bankman-Fried muss 25 Jahre Haft verbüßen Der frühere FTX-CEO Sam Bankman-Fried ist mit seiner Berufung gegen seine 25-jährige Haftstrafe gescheitert. Am Freitag bestätigte der U.
Marktdynamik
Court of Appeals for the Second Circuit die Entscheidung eines Bezirksgerichts, das Bankman-Fried in sieben Punkten wegen Betrugs und Verschwörung schuldig gesprochen hatte. Berufungsgericht bestätigt Urteil Bankman-Fried war im November 2023 von einer Jury in New York in allen sieben Anklagepunkten verurteilt worden. Im Kern ging es um den Betrug an FTX-Kunden, Kreditgebern und Investoren.
Die Staatsanwaltschaft bezeichnete das System als wohl größten Finanzbetrug des vergangenen Jahrzehnts und zog Vergleiche zum Ponzi-System von Bernie Madoff. Bankman-Fried gründete neben der Krypto-Börse FTX auch den Hedgefonds Alameda Research, der eine zentrale Rolle in dem Betrug spielte. Der ehemalige Krypto-Unternehmer wurde zu 25 Jahren Haft verurteilt.
Im September 2024 hatte Bankman-Fried Berufung eingelegt und ein neues Verfahren beantragt. Ein Anwalt des früheren FTX-Chefs kritisierte damals den Umgang des New Yorker Richters Lewis Kaplan mit dem Fall. Bankman-Fried sei daran gehindert worden, bestimmte Beweismittel vorzulegen.
Auswirkungen auf die Märkte
Richter weisen Kritik zurück Die drei Richter des Berufungsgerichts wiesen diese Argumentation nun zurück. Bankman-Frieds Darstellung, die Kundengelder seien sicher gewesen und ausreichend Liquidität zur Rückzahlung der Kunden habe bereitgestanden, überzeugte das Gericht nicht. “Die überwältigende Beweislage im Prozess hat gezeigt, dass Bankman-Fried wissentlich und vorsätzlich in großem Umfang Betrug an FTX-Kunden begangen hat”, hieß es in der Entscheidung.
Nach außen habe er Kunden, Investoren und Aufsichtsbehörden versichert, dass die Kundengelder bei FTX sicher seien. Tatsächlich habe er die Krypto-Börse wie seine persönliche Geldquelle genutzt und Kundengelder für Immobilien, politische Spenden und Investments ausgegeben. Bereits Ende April hatte ein Bundesrichter Bankman-Frieds Antrag auf ein neues Verfahren abgelehnt und zentrale Behauptungen darin als “wild verschwörungsideologisch” bezeichnet.
Bankman-Fried hatte zudem auf eine Begnadigung durch US-Präsident Donald Trump gehofft. Trump erklärte jedoch, dass er derzeit keine Pläne habe, dem früheren FTX-Chef entgegenzukommen. Währenddessen blicken Anleger gebannt auf den Börsengang von SpaceX.
Die Veränderung prägt weiterhin die Landschaft digitaler Vermögenswerte.




