
LKA-Präsident von hessen: „KI könnte bei Aufklärung ungeklärter Mordfälle helfen“
LKA-Präsident von hessen : „KI könnte bei Aufklärung ungeklärter Mordfälle helfen“ Von Katharina Iskandar 20.05.2026, 17:04Lesezeit: 2 Min. ARCHIV - 04.05.2021, Hessen, Wiesbaden: Die Zentrale des Hessischen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. LKA-Präsident von hessen : „KI könnte bei Aufklärung ungeklärter Mordfälle helfen“ Von Katharina Iskandar 20. 2026, 17:04Lesezeit: 2 Min. 2021, Hessen, Wiesbaden: Die Zentrale des Hessischen Landeskriminalamtes (LKA) in Wiesbaden.
(zu dpa: «Cold Case um Mädchenleiche im Main nach 25 Jahren gelöst») Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++dpaDer hessische LKA-Präsident Daniel Muth will die Ermittlungen bei ungeklärten Mordfällen weiter vorantreiben. Vorstellen kann er sich dabei auch den Einsatz von KI. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nach dem Ermittlungserfolg im Zusammenhang mit dem „Mädchen aus dem Main“ hat das hessische Landeskriminalamt (LKA) angekündigt, die Aufklärung von Cold Cases auszubauen – möglicherweise auch mit neuen Methoden.
Die Einzelheiten
Wie LKA-Präsident Daniel Muth im Gespräch mit der F. sagte, ist es schon jetzt für die Behörde „ein wichtiges Thema, sogenannte Altfälle systematisch zu durchforsten, aufzuarbeiten und dann auch zu Ermittlungserfolgen zu führen“. Im LKA gebe es dafür eine eigene Cold Case Unit, für die Ressourcen geschaffen worden seien, auch durch die Neuausrichtung der Kriminalitätsbekämpfung in der hessischen Polizei.
„Die Fälle werden nach Motiven, nach Opferlage, nach Tatbegehungsumständen priorisiert. “ Das bedeute, die Fälle würden nach Erfolgsaussichten und Ermittlungsansätzen gewichtet. Die entsprechende Abteilung mit ausreichend Personal zu versehen, sei auch deshalb wichtig, um die Zahl ungeklärter Fälle möglichst gering zu halten.
Vorstellbar sei, künftig auch Künstliche Intelligenz bei Ermittlungen von Cold Cases einzusetzen, sagte Muth. Es sei absehbar, dass KI künftig eine wesentliche Rolle auch in diesem Bereich spielen werde, „etwa bei der Erkennung von Zusammenhängen zwischen Fällen, Spuren, Zeugenaussagen, die bislang unentdeckt geblieben sind“. Dies werde auch eine Priorisierung der Fälle erleichtern.
Was Experten sagen
Ermittlungen bei „Mädchen aus dem Main“ dauern anAber auch die DNA-Analyse hat sich nach den Worten des LKA-Präsidenten „enorm weiterentwickelt“. Inzwischen reichten beispielsweise kleinste Hautschuppen aus, während früher deutlich mehr DNA-Material nötig gewesen sei, um relevante Spuren zu untersuchen. Gerade in der DNA-Analytik sei „noch deutlich mehr möglich“, da seien jedoch auch rechtliche und ethische Diskussionen zu führen.
„Wir gehen davon aus, dass die technische Entwicklung noch bei Weitem nicht abgeschlossen ist.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





