
Putin bei Xi Jinping: Die Parade der Bittsteller in Peking
Putin bei Xi Jinping : Die Parade der Bittsteller in Peking Ein Kommentar von Nikolas Busse 20.05.2026, 15:15Lesezeit: 2 Min. Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping und der russische Präsident Wladimir Putin...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Putin bei Xi Jinping : Die Parade der Bittsteller in Peking Ein Kommentar von Nikolas Busse 20. 2026, 15:15Lesezeit: 2 Min. Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping und der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch während einer Begrüßungszeremonie an der Großen Halle des Volkes in PekingdpaXi Jinping ist der neue starke Mann der Weltpolitik.
Alle anderen haben sich selbst geschwächt – auch die Europäer. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Kein Land hat in den vergangenen Jahren so von den Fehlern anderer profitiert wie China. So musste Putin jetzt wieder als Juniorpartner nach Peking reisen.
Die Einzelheiten
Je länger der Ukrainekrieg dauert, desto abhängiger wird er von Xi Jinping: wirtschaftlich, militärtechnisch, politisch sowieso. Die gemeinsame Front gegen den Westen, die Russland und China bilden, ist in Wirklichkeit eine zu chinesischen Bedingungen. Xi hat es nicht einmal nötig, Putins Drängen beim Bau einer neuen Gaspipeline schnell nachzugeben.
Sie wäre wichtig für Russland, um den Rückgang des Europageschäfts aufzufangen. Trumps strategischer SchnitzerPutin kam unmittelbar nach Trump, der Amerikas Position sogar schon zweimal geschwächt hat. Das erste Mal war mit den Zöllen, denn auf die reagierte China äußerst effektiv mit der Ausfuhrbeschränkung von Seltenen Erden.
Trumps devoter Auftritt am Hof des chinesischen Machthabers, sein Buhlen um Handel, zeigte, wie sehr Xi den neuen amerikanischen Protektionismus unterlaufen hat. Nun kommt der Irankrieg hinzu, der bisher größte strategische Schnitzer in Trumps zweiter Amtszeit. Er bindet die abdankende Weltmacht militärisch wieder stark im Nahen Osten, wahrscheinlich sogar über einen Friedensschluss hinaus.
Von den wirtschaftlichen Auswirkungen ist auch China betroffen, dank seiner Autarkie-Strategie aber weniger als andere. Und in Asien, worauf sich die Amerikaner angeblich konzentrieren wollten, fährt der Zug geopolitisch nun wieder in Richtung China: Trump wackelt in der Taiwanfrage, Xi kann in Südostasien aushelfen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





