
Sarah Engels: Warum die ESC-Sängerin Feminismus mit Männerhass verwechselt
meinung Antifeministin Sarah Engels »Ich habe einen ganz, ganz tollen Mann.« Na dann Ein Gastbeitrag von Alice Hasters Die Empörung ist groß: ESC-Star Sarah Engels hat Feminismus mit Männerhass gleichgesetzt. Bis vor...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. meinung Antifeministin Sarah Engels »Ich habe einen ganz, ganz tollen Mann. « Na dann Ein Gastbeitrag von Alice Hasters Die Empörung ist groß: ESC-Star Sarah Engels hat Feminismus mit Männerhass gleichgesetzt. Bis vor ein paar Jahren war das völlig normal.
Nun verschwinden jüngste Errungenschaften Schritt für Schritt wieder. 33 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Sarah Engels beim ESC: Wer Männer liebt, kann keine Feministin sein Foto: Hannibal Hanschke / EPA Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Den diesjährigen ESC zu ignorieren, habe ich erfolgreich geschafft.
Dennoch bin ich nicht an Sarah Engels vorbeigekommen, die dieses Jahr für Deutschland angetreten ist. Das lag nicht an ihrer Musik, sondern an anderen Dingen. Unter anderem liegt es daran, was Sarah Engels so sagt.
Anfang der Woche wurde sie gefragt, wie feministisch sie denn sei. Darauf antwortete sie: »Feministisch würde ich jetzt nicht sagen, weil ich habe einen ganz, ganz tollen Mann, und ich mag auch Männer. « Daraufhin gab es einiges an Kritik und die ersten Forderungen, Sarah Engels vom Kölner CSD auszuladen.
Was Experten sagen
Zur Autorin Bild vergrößern Foto: Stefanie Loos / re:publica Alice Hasters ist Autorin und Publizistin. Sie veröffentlichte 2019 bei hanserblau »Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten«. Ihr drittes Buch »Anti Opfer« (288 Seiten; 22,99 Euro) ist jüngst bei Ullstein erschienen.
Von einer Frau, die ihr Album »Strong Girls Club« genannt und beim ESC darüber gesungen hat, dass sie sich von einem lügenden Typen nicht unterkriegen lässt, hätte man nicht unbedingt erwartet, dass sie Feminismus mit Männerhass gleichsetzt. Es klingt fast so, als hätte sie zu viele Bro-Podcasts gehört, in denen sich gerne darüber beschwert wird, dass Männer heute gar nichts mehr dürfen, weil sie ständig von Feministinnen gecancelt werden, oder Christfluencerinnen etwas von freiwilliger Unterordnung der Frauen ihren Ehemännern gegenüber erzählen. Dazu kommt, dass wir in Zeiten leben, in denen die Errungenschaften, die feministische Bewegungen für Frauen erkämpft haben – wie wählen gehen, ohne Erlaubnis vom Ehemann arbeiten und sein eigenes Geld verwalten –, natürlich selbstverständlich geworden sind, straffreier Schwangerschaftsabbruch, lange Öffnungszeiten in den Kindertagesstätten oder offen lesbisch oder queer zu sein mehr oder weniger toleriert werden, zunehmend aber die Rolle und die Rechte von Frauen in der Gesellschaft durch das Erstarken der Rechten eine neue Verunsicherung erfahren.
Auch deshalb trifft Engels Aussage auf dünne Haut.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





