
Studienkredite: Zahl der Neuabschlüsse deutlich gestiegen
Alternative zum Bafög Studierende schließen wieder mehr Studienkredite ab Viele Studierende nehmen einen Kredit auf, um ihr Studium zu finanzieren. Im vergangenen Jahr hat die Nachfrage deutlich zugenommen. Vor allem...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Alternative zum Bafög Studierende schließen wieder mehr Studienkredite ab Viele Studierende nehmen einen Kredit auf, um ihr Studium zu finanzieren. Im vergangenen Jahr hat die Nachfrage deutlich zugenommen. Vor allem ein Angebot sticht heraus.
26 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Höhere Nachfrage nach Studienkrediten: Viele suchen nach Alternativen zum Bafög Foto: hobo_018 / E+ / Getty Images Die Nachfrage nach Studienkrediten ist wieder deutlich gestiegen, wie eine Marktanalyse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung in Zusammenarbeit mit dem »Handelsblatt« zeigt.
Die Einzelheiten
Insgesamt gab es mehr als 15. 200 Neuverträge im vergangenen Jahr, 2024 waren es noch rund 13. Das ist ein Anstieg von mehr als 17 Prozent.
Damit ist ein Abwärtstrend beendet, der – ausgenommen einmalige Corona-Sondereffekte – mehr als zehn Jahre anhielt. Überraschend ist laut CHE die Entwicklung beim zweitgrößten Anbieter. Der Bildungskredit des Bundesverwaltungsamtes verzeichnete 2025 insgesamt rund 4600 Neuabschlüsse.
Im Vorjahr waren es 3300. Das entspricht einer Steigerung um fast 40 Prozent. Der KfW-Studienkredit kam im vergangenen Jahr auf knapp 8000 Neuverträge und konnte seine Absatzzahlen um 11 Prozent steigern.
Was Experten sagen
Günstige Zinssätze locken Studierende an»Der Bildungskredit des Bundesverwaltungsamtes ist kein spektakuläres Hochglanzprodukt, sondern ein ziemlich unscheinbares, überschaubares, aber eben auch grundsolides Angebot«, sagt Ulrich Müller, der Autor der Auswertung . »Dass der Bildungskredit nach einem Jahrzehnt sinkender Nachfrage diese enormen Steigerungsraten erreicht, ist erstaunlich. Ein wesentlicher Grund dürfte der attraktive Zinssatz sein.
« Der Bildungskredit ermöglicht monatliche Auszahlungen von maximal 300 Euro für höchstens zwei Jahre oder eine Einmalzahlung von bis zu 7200 Euro. Er bietet mit 3,53 Prozent effektiv den niedrigsten Zinssatz unter den bundesweiten Angeboten. Der KfW-Studienkredit, der Auszahlungen in Höhe von bis zu 650 Euro ermöglicht, liegt mit 6,53 Prozent effektiv rund drei Prozentpunkte darüber.
Vor allem der KfW-Studienkredit hat den Markt über viele Jahre geprägt. Abgesehen von einem kurzen Hoch während der Coronapandemie habe das staatliche Studienfinanzierungsangebot jedoch seit einem Jahrzehnt kontinuierlich und massiv an Bedeutung verloren, erklärte das CHE. »Der KfW-Studienkredit braucht einen Relaunch.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





