
Übernahmekampf: Denken Sie an Rücktritt, Frau Orlopp?
Übernahmekampf : Denken Sie an Rücktritt, Frau Orlopp? Von Archibald Preuschat , Inken Schönauer 09.07.2026, 10:56Lesezeit: 8 Min. Kann auch nach der Unicredit-Verkündung noch lächeln: Bettina Orlopp,...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Übernahmekampf : Denken Sie an Rücktritt, Frau Orlopp? Von Archibald Preuschat , Inken Schönauer 09. 2026, 10:56Lesezeit: 8 Min.
Kann auch nach der Unicredit-Verkündung noch lächeln: Bettina Orlopp, Vorstandsvorsitzende der CommerzbankMichael HinzDie italienische Unicredit kommt der Übernahme immer näher. Ein Interview mit der Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp über die Deutungshoheit einer Verteidigungsstrategie, die nun schon zwei Jahre läuft. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Frau Orlopp, Unicredit hält jetzt fast 50 Prozent der Stimmrechte an der Commerzbank.
Die Einzelheiten
Wir haben das heute wie alle anderen zur Kenntnis genommen. Wir hatten allerdings etwas länger Zeit, uns darauf einzustellen, weil wir täglich in die Aktionärsstruktur reinschauen können. Was uns in unserem Auftrag, uns für unsere Aktionäre einzusetzen, bestätigt: Von dem freien Aktionariat – das waren rund 70 Prozent – wurde nur ein kleiner Teil der Aktien, nämlich weniger als ein Drittel, angedient.
Und wenn man genauer hinschaut, sind es vor allem mit Unicredit verbundene Banken und Parteien, die ihre Aktien angedient haben, weniger die institutionellen Investoren und Privatanleger. Diese beiden Gruppen haben zusammen weniger als zwei Prozentpunkte ausgemacht. Wer getauscht hat, ist irrelevant.
Es gibt doch keine Aktionäre zweiter Klasse. Das stimmt, deswegen müssen wir ja auch einen konstruktiven Dialog schaffen. Es gilt Instabilität zu vermeiden.
Was Experten sagen
Unicredit hat den Anteil auf fast 50 Prozent ausgebaut. Ist Ihre Verteidigungsstrategie gescheitert? Als wir im September 2024 gestartet sind, war der Aktienkurs noch nicht da, wo er sein sollte.
Wir haben seither eingelöst, was wir dem Markt und den Investoren versprochen haben. Wir wollten Wert schaffen und keine Abwehrstrategie verfolgen, die Wert vernichtet. Das haben wir eindrücklich bewiesen.
Wir haben ein Rekordjahr 2025 hinter uns, sehr ambitionierte Ziele für 2026 und die Folgejahre. Der Aktienkurs hat sich seit September verdreifacht, seit Februar 2025 verdoppelt. Wir haben im letzten Jahr 2,4 Milliarden Euro an Aktionäre zurückgegeben.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





