
Warken will im Streit mit den USA über Medikamentenpreise hart bleiben
Pharmaindustrie Warken will im Streit mit den USA über Medikamentenpreise hart bleiben Die US-Regierung fordert von Berlin Unterstützung im Ringen um niedrigere Preise für Medikamente. Gesundheitsministerin Nina Warken...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Pharmaindustrie Warken will im Streit mit den USA über Medikamentenpreise hart bleiben Die US-Regierung fordert von Berlin Unterstützung im Ringen um niedrigere Preise für Medikamente. Gesundheitsministerin Nina Warken sieht da allerdings wenig Spielraum. 09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Gesundheitsministerin Warken beim Tag der offenen Tür: Unterschiedliche Interessen im Blick Foto: Basil Wegener / dpa Bundesgesundheitsministerin Nina Warken sieht keinen Spielraum, um der US-Regierung im Streit um Medikamentenpreise entgegenzukommen. »Im Bereich der Zölle gibt es geltende Vereinbarungen«, sagte die CDU-Politikerin am Sonntag beim Tag der offenen Tür in Berlin.
Die Einzelheiten
Im Rahmen ihrer Gesundheitsreform »sehe ich da wenig Spielraum«, sagte sie zu der Forderung aus Washington. Die US-Regierung hat eine Untersuchung zu deutschen Medikamentenpreisen eingeleitet. Ihr Vorwurf: Wegen der hohen Rabatte, die in anderen Ländern von der Pharmaindustrie verlangt werden, schrumpft in den USA der Spielraum für weitere Preissenkungen.
Das Thema werde man in der Bundesregierung und mit den USA besprechen, sagte Warken dazu. Kanzler Friedrich Merz hatte das Thema am Freitag als innerdeutsches Thema bezeichnet und US-Vorwürfe und die Drohung neuer Zölle zurückgewiesen. Die Gesundheitsministerin betonte, dass es dabei bleiben werde, dass die Pharmaindustrie einen Beitrag zu den nötigen Kostensenkungen bei den gesetzlichen Krankenkassen leisten müsse.
Warken bestätigte einen Bericht, dass man daran arbeite, den bisher geplanten dynamisch steigenden Abschlag auf Medikamente durch einen fixen Abschlag zu ersetzen, um der Pharmabranche mehr Planungssicherheit zu geben. »Da sind wir im Moment dran. « Mehr zum Thema Pharmahersteller fürchten Trumps Zollhammer: Es spritzt sich zu Eine Analyse von Martin U.
Was Experten sagen
Müller 100 Prozent auf Arzneimittelimporte: Deshalb zielt Trumps nächster Zollhammer auf die Pharmabranche Eine Analyse von Martin U. Müller Briefe vom US-Präsidenten: Trump setzt Pharmakonzernen Frist für Preissenkungen Warken konterte allerdings auch Drohungen großer Pharmafirmen, Investitionen in Deutschland zurückzuschrauben. Sie müsse unterschiedliche Interessen im Blick behalten.
Die Pharmaindustrie konkurriere zwar wie andere Branchen mit China oder Indien, wo die Produktion von Wirkstoffen günstiger sei. Aber Deutschland sei für die Pharmaindustrie nach wie vor »ein ganz guter, interessanter Markt«. Es gebe sehr gute Universitäten, viel Forschung und die Möglichkeit zu klinischen Studien.
»Wir sind innovativ, wir haben immer auch neue Medikamente, neue Therapien. « Es gebe daher keine Änderungen an dem Plan, dass die Pharmaindustrie einen Beitrag beim GKV-Stabilisierungsgesetz leisten müsse.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





