
„Zerlegeaktion“ des Wals: Meeresmuseum fordert unabhängige Obduktion wegen „Manipulationen“ am Wal
„Zerlegeaktion“ des Wals : Meeresmuseum fordert unabhängige Obduktion wegen „Manipulationen“ am Wal Von Julian Staib, Hamburg 20.05.2026, 13:42Lesezeit: 2 Min. Vor der dänischen Insel Anholt: der tote BuckelwaldpaDer...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. „Zerlegeaktion“ des Wals : Meeresmuseum fordert unabhängige Obduktion wegen „Manipulationen“ am Wal Von Julian Staib, Hamburg 20. 2026, 13:42Lesezeit: 2 Min. Vor der dänischen Insel Anholt: der tote BuckelwaldpaDer Wal wurde mit Gurten gezogen, mit Zinksalbe behandelt und von Menschenhand gefüttert: Das Meeresmuseum fordert darum eine Untersuchung.
Gegen die geplante „Zerlegung“ hat das Umweltministerium derweil keine Einwände. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nach dem Tod des gestrandeten und wieder ausgesetzten Buckelwals fordert das Deutsche Meeresmuseum eine „unabhängige, forensische Obduktion des Buckelwals“. Diese sei notwendig, weil es bei dem Rettungsversuch durch die Privatinitiative „Manipulationen“ an dem Tier gegeben habe, sagte eine Sprecherin des Meeresmuseums der F.
Die Einzelheiten
Sie verwies auf menschliche Eingriffe an dem Tier wie die Behandlung der Haut mit Zinksalbe, die Fütterungsversuche und den Einsatz von Gurten oder Ähnlichem, um den Wal in die Barge und wieder heraus zu hieven. Die Obduktion solle von Wissenschaftlern vorgenommen werden, die bisher nicht in den Fall des Buckelwals involviert waren, um eine „vollkommene Unabhängigkeit“ zu gewährleisten. Die dänische Umweltbehörde hatte am Dienstag mitgeteilt, dass der Buckelwal vor der Insel Anholt entfernt werden und es eine Autopsie des Tieres geben soll.
Begründet wurde dies damit, dass der Wal mit hoher Wahrscheinlichkeit an seinem derzeitigen Standort verbleiben und somit eine erhebliche Belästigung für Besucher und Anwohner darstellen werde. Die Autopsie, bei der „wertvolle wissenschaftliche Proben für Forschungszwecke“ gesichert werden sollen, wird demnach von dänischen Forschern und Tierärzten vorgenommen. Ursprünglich wollte das Meeresmuseum obduzierenDas Meeresmuseum wurde eigenen Angaben nach deswegen nicht konsultiert.
Ursprünglich wollte das Meeresmuseum selbst eine Obduktion des Tieres vornehmen, unter Beteiligung externer unabhängiger Fachleute. Eine entsprechende Genehmigung lag vor. Das gab das Meeresmuseum Anfang April bekannt.
Damals lag der Wal noch lebend in der Bucht von Wismar, das Landesumweltministerium hatte aber auf Grundlage eines wissenschaftlichen Gutachtens entschieden, dass kein Rettungsversuch mehr zu unternehmen sei – schließlich war der Wal krank und schwach. Nachdem das Ministerium dann trotzdem einen Rettungsversuch durch eine Privatinitiative zugelassen hatte, zog das Meeresmuseum seine Ankündigung, den Wal zu obduzieren, zurück.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





