
Schleswig-Holstein: Daniel Günther lobt Schwarz-Grün als Erfolgsmodell
Koalition in Schleswig-Holstein Günther lobt Schwarz-Grün als Erfolgsmodell im Norden »Vertrauensvoll«, »erfolgreich«, »ausgesprochen gut«: CDU-Ministerpräsident Günther hat für die Grünen nur Lob übrig. Für den...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Koalition in Schleswig-Holstein Günther lobt Schwarz-Grün als Erfolgsmodell im Norden »Vertrauensvoll«, »erfolgreich«, »ausgesprochen gut«: CDU-Ministerpräsident Günther hat für die Grünen nur Lob übrig. Für den Wahlkampf 2027 will er dem Koalitionspartner dennoch bei einem Herzensthema ausbooten. 24 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther Foto: Marcus Brandt / dpa Im Bund ist eine Koalition aus der Union und den Grünen derzeit undenkbar. In Schleswig-Holstein hingegen funktioniert Schwarz-Grün schon länger gut – sehr zur Freude von Ministerpräsident Daniel Günther.
Die Einzelheiten
»Ich mache keinen Hehl daraus, dass die Zusammenarbeit mit den Grünen in der Regierung ausgesprochen gut ist«, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. »Wir werden in dieser Koalition bis zum Schluss vertrauensvoll und erfolgreich für die Menschen zusammenarbeiten. « Zugleich betonte Günther, sich nach der Landtagswahl im April alle Koalitionsoptionen offenhalten zu wollen.
»Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns den Partner wie beim letzten Mal aussuchen können. Das muss das Ziel sein«, sagte der CDU-Politiker. »Und manchmal bin ich ja auch für Überraschungen gut, wie bei der letzten Landtagswahl.
Damals habe ich mich ja dafür entschieden, mit drei Parteien weiterarbeiten zu wollen, weil das ein erfolgreiches Bündnis war. « Mehr zum Thema Annäherung zwischen Union und Ökopartei: Sie steuern ein Hinterzimmer an. Dann sprechen Schwarze und Grüne über ihre Zukunft Von Paul-Anton Krüger, Christoph Schult und Severin Weiland Politikerinnen über Sexismus: »Am Anfang hat mich niemand als ›Fotze‹ beleidigt, jetzt passiert mir das regelmäßig« Von Lena Frings, Alessandra Röder und Katherine Rydlink Insolventer Batteriezellhersteller: Landesregierung von Schleswig-Holstein verstieß bei Northvolt gegen Informationspflicht Er habe jedoch zur Kenntnis nehmen müsse, dass beide Koalitionspartner dies nicht wollten, sagte Günther.
Was Experten sagen
Bei der Landtagswahl 2022 erreichte die Union 43,4 Prozent und verfehlte damit nur um ein Mandat die Mehrheit der Sitze im Parlament. Dennoch wollte Günther seine damalige Koalition mit Grünen und FDP fortsetzen. Letztlich kam es zu Schwarz-Grün.
Die Grünen beim Klimaschutz überholenBei der anstehenden Landtagswahl 2027 kämpfe aber natürlich jeder Koalitionspartner für sich, sagte Günther. »Monika Heinold wollte mich als Ministerpräsident ablösen. Heute will es Aminata Touré.
« Die frühere Finanzministerin Heinold war 2022 Grünen-Spitzenkandidatin, im Juni nominierte ein Grünenparteitag Sozialministerin Touré als Spitzenkandidatin. »Das ist das normale Geschäft, ich möchte natürlich weitermachen. Aber jeder kämpft für sich«, sagte Günther.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





